5 Regeln für‘s Fondssparen

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Sparen ist wichtig und es soll auch Ertrag einbringen.

Wer für sich selbst oder seine Kinder ansparen möchte, wird an Wertpapieren nicht vorbei kommen. Denn die Sparzinsen sind seit langem im Keller und daran wird sich auch in den nächsten Jahren kaum etwas ändern. Hier bietet Fondssparen die Möglichkeit, mehr aus seinem Ersparten zu machen. Das gilt im Übrigen auch beim Ansparen mittels ETFs. Es ist im Prinzip einfach, wenn man sich an die folgenden 5 Regeln hält.

Inhaltsverzeichnis

Regel 1: Wissen wofür – Bestimme ein Anlageziel
Regel 2: Zeit einplanen und früh genug beginnen
Regel 3: Betrag festlegen
Regel 4: Das Risiko abwägen
Regel 5: Guter Rat muss nicht immer teuer sein

Regel 1: Wissen wofür – Bestimme ein Anlageziel

Diesen Ratschlag kann ich gar nicht oft genug betonen. Der erste Schritt der Geldanlage: Lege ein Ziel fest! Wofür soll das Geld zur Seite gelegt werden. Ganz egal, ob man sich zu einem späteren Zeitpunkt etwas gönnen möchte, wie z.B. eine größere Reise oder ein neues Auto. Man kann damit auch seinen Kindern oder Enkelkindern eine Ausbildung bzw. die Nebenkosten dazu finanzieren. Wenn Du weißt wofür Du sparst, dann bist Du in der Regel auch disziplinierter und hältst an Deinem Plan fest!

Regel 2: Zeit einplanen und früh genug beginnen

Jede Form der Geldanlage wird von drei wesentlichen Faktoren beeinflusst: der Sicherheit, der Verfügbarkeit und der Rendite. Man spricht hier auch vom „magischen Dreieck“. Zwischen den einzelnen Eckpunkten des Dreiecks lassen sich generell alle Geldanlagen einordnen. Das Prinzip dabei lautet: je sicherer und je verfügbarer ein Investment ist, desto weniger Ertrag wirft es ab.

Umgekehrt, wer beispielsweise ertragreich in Fonds oder ETFs investiert, sollte das Geld mindestens fünf Jahre veranlagen können, um mögliche Verlustphasen aushalten zu können. Wichtig ist, dass man früh genug damit beginnt. Denn wer langfristig und regelmäßig Geld in Wertpapiere investiert, kann auch in kleinen Schritten ein beachtliches Vermögen aufbauen.

Regel 3: Betrag festlegen

Beim Fondssparen gibt es keinen Betrag der zu hoch oder zu niedrig ist. Für die finanzielle Vorsorge solltest Du einfach einen Betrag wählen, den Du trotz Lebenshaltungskosten jederzeit stemmen kannst. Es sollte aber dennoch ein Betrag sein, den Du auch über einen längeren Zeitraum durchhalten und investieren kannst. Ansparen mit Wertpapieren ist zumeist bereits ab 30 € im Monat möglich, manchmal erst ab 50 €. Der Betrag lässt sich aber jederzeit erhöhen oder auch wieder reduzieren. Selbst wenn es einmal ganz eng wird im Haushaltsbudget, kann man die monatliche Abbuchung auch zur Gänze stoppen. Du bist hier also sehr flexibel.

Regel 4: Das Risiko abwägen

Es ist übrigens nicht unbedingt sinnvoll, in der Hoffnung auf hohe Gewinne auch ein entsprechend hohes Risiko einzugehen. Das kann Dir womöglich schnell den Schlaf rauben. Besser ist es, jene Risikokategorie zu wählen, die für Dich persönlich verkraft- und tragbar ist. Also ist es erforderlich für sich selbst festzulegen, ob man einen reinen Aktienfonds, einen Anleihefonds, einen gemischten Fonds oder z.B. einen offenen Immobilienfonds für das richtige Investment hält.

Man kann natürlich auch auf eine einzelne Aktie setzen, was gut gehen oder schmerzhaft enden kann. Besser ist es, das Ersparte monatlich in Investmentfonds oder ETFs zu investieren. Bei Fonds erwirbst Du regelmäßig Anteile an einer Vielzahl von verschiedenen Unternehmen und reduzierst dadurch das Risiko Verluste zu erleiden. Und Du ersparst Dir das tägliche Beobachten von Aktienkursen und Schlagzeilen in den Medien.

Regel 5: Guter Rat muss nicht immer teuer

Geldanlegen mit Fonds oder ETFs in Aktien, Anleihen, Immobilien, etc. braucht Erfahrung und manchmal auch Beratung. Profis wissen, worauf man achten sollte und welche Geldanlage wirklich passt. Oft hilft eine Beratungsgespräch mit dem Bankberater des Vertrauens, um die richtige Entscheidung treffen zu können. Auf deren Input würde ich auf jeden Fall nicht von vornherein verzichten. Außerdem kann man so auch gleich die Kosten der Veranlagung ausloten und eventuell über diese verhandeln. Probieren, geht wie immer über studieren.

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